Die Chronik des MGV 1895 Liederkranz Breitenbach


2004
Eine lange und intensive Suche nach neuer Chorleitung prägt die Aktivitäten des Vereins. Mit Christhild Dietz übernimmt nach 109 Jahren erstmals eine Frau den Chor. Gerhard Altnöder war zwischenzeitlich mehr als ein Ersatz für den ausgeschieden Franz-Karl Weber. Mit einem tollen und gelungenem Sommerfest im Hof der Vereinsgaststätte Döttger bedankt sich der Verein bei allen Freunden des Chorgesangs.

2003
Neuwahlen bestätigen Peter Spieß und Walter Scheuch als 1. und 2. Vorsitzenden.
Georg Jargon wird Ehrenvorsitzender des Vereins und erhält den Ehrenbrief des Landes Hessen für langjährige ehrenamtliche Arbeit in unterschiedlichen Funktionen.

2002
„Sie haben sich ein tolles Hobby ausgesucht“ sind die Worte von Heinrich Meyer der als Vositzender des Sänderkreises Alheimer die langjährige Sänger ehrt. Georg Fey II, Alfred Flechsenhar und Karl Heinz Göbel werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Gemeinsam mit dem MGV Lüdersdorf wird das Abschlusskonzert der Hersfelder Festspiele in der Stiftsruine mitgestaltet.

2001
Höhepunkte sind eine Vereinsfahrt nach Dresden und ein Auftritt in der Großsporthalle Bebra auf Wunsch der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg.

2000
Pressebericht in der HNA: „Konzert - Chor mit großem Potenzial.“ Die Ressonanz auf das Frühlingskonzert in der Breitenbacher Mehrzweckhalle ist überwältigend.
Der Sängerkreises Alheimer feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einem Konzert in Bebra.

1999
Erneut wechselt die Vereinführung und Chorleitung. Georg Jargon ist wieder Vorsitzender und Franz Karl Weber führt nun den Taktstock. Mit 48 Sängern singt der Chor zum Heimatabend der 925-Jahrfeier Breitenbachs.

1998
Ein Benefizkonzert in der Meirotels-Halle und das Singen zum Rotenburger Weihnachtsmarkt sind die musikalischen Höhepunkte. Die diesjährige Wanderung führt bei kaltem und regnerischem Wetter zum Storchensee nach Rotenburg.

1997
Jürgen Otte wird neuer 1. Vorsitzender. „Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld muss bei dem Werke sein“ ist ein Zitat aus seiner Rede.
Klaus-Dieter Penzel folgt Adolf Roß als Chorleiter.

1996
Erstmals wirkt der MGV beim Eröffnungskonzert der Hersfelder Festspiele mit. Gemeinsam mit dem Chorverein Bad Hersfeld und dem Sinfonie-Orchester Frankfurt leitet Helgo Hahn den Auftritt.

1995
Der 100. Geburtstag des Vereins wird gefeiert. Mit drei Chorveranstaltungen und dem Bezirkssängerfest setzen die Sänger in Breitenbach neue Maßstäbe.
Im Vorjahr aufgenommene Liedvorträge werden auf HR 4 im Rundfunk ausgestrahlt.
Eine besondere Auszeichnung ist die Verleihung der „Zelter-Plakette“ auf dem Hessentag in Schwalmstadt.

1994
Erstmals wird bei einer Chorprobe eine Teilnehmerzahl von 50 Sängern erreicht.

1993
Eine "U-30" wird ins Leben gerufen. In unregelmäßigen Abständen treffen sich am Sonntag junge Sänger die noch keine 30 Jahre alt sind um Chorwerke einzuüben.

1990
91 Mitglieder. Dirigent Gerhard Altnöder beendet seine Tätigkeit und Adolf Roß übernimmt den Chor ab September diesen Jahres.

1985
Gerhard Göbel scheidet nach 23-jähriger Vorstandsarbeit aus (20 Jahre 1. Vorsitzender) und Heinrich Beisheim nach 32 Jahren Vorstandstätigkeit.

1980
Chorleiter Blum ist 10 Jahre im Amt. In der Zeit vom 6.-8. Juni wird das 85-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

1970
Der Verein hat 65 Mitglieder. Es besteht ein kritisches Verhältnis zwischen Chorleiter und den Sängern.

1964
Viele aktive Sänger sind bei der Bundesbahn im Wechseldienst und können dadurch nur unregelmäßig die Chorstunden besuchen.

1960
Das Vereinslokal Döttger wird abgerissen und ein Neubau errichtet. Vorübergehend finden die Übungsstunden im Dorfgemeinschaftshaus statt. Neueröffnung der Vereinsgaststätte am 29.9.60.

1951
Der bisherige Dirigent Staske legt nach 30-jähriger Tätigkeit als Chorleiter sein Amt nieder.

1947
Der lang ersehnte Frieden ist da!

Am 29.1.1947 ist wieder die erste Chorstunde.

1943
Im 4. Kriegsjahr versucht die Vereinsführung den Gesangbetrieb aufrecht zu erhalten. Es war jedoch nicht möglich, so dass der Übungsbetrieb eingestellt werden muss.

1940
Die Gesangstunden finden - kriegsbedingt - nur noch mit wenigen Sängern statt.

1934
Am 12.4. wird Sänger Wilhelm Schaub zum "Vereinsführer" ernannt. Die Versammlung endet mit einem dreifachen "Sieg.....". Am 5.5. d. J. wird aufgrund politischer Vorgaben Herr Staske aus Rotenburg zum Chorleiter verpflichtet.

1930
Beschluss: Wird bei Vereinsvergnügen ein Minus erwirtschaftet, so werden die Mitglieder zu Sonderbeiträgen herangezogen.

1923
Monatsbeiträge gehen wegen der Inflation steil in die Höhe. Dirigent Blettner wird ab sofort mit Naturalien bezahlt (5 Zentner Kartoffeln und 1 Zentner Frucht).

1919
Am 7.1.1919 erfolgt ein schriftlicher Aufruf an die Sänger, den Gesangbetrieb wieder aufzunehmen. Vereinsgaststätte ist jetzt Thon. Der Verein hat 32 männliche und 19 weibliche Mitglieder. Ab 25.6. ist die Gastwirtschaft Döttger wieder Vereinslokal. Den 3 Kriegerwitwen wird vom Verein 96 Mark zur Verfügung gestellt.

1918
Der Chorbetrieb ruht. Der Dirigent Herr Lehrer Blettner wird zum Militär eingezogen.

1912
Per Beschluss wird am 14.4.1912 das Vereinslokal Döttger gewechselt. Neu: Gaststätte v. Hoff. Grund: Ungehörigkeiten!

1910
Eröffnung der Vollversammlung mit einem "Dreifach Hoch auf seine Majestät, den Kaiser!", in welches die Anwesenden freudig einstimmen.

1909
Im Protokollbuch von 1909 ist eine Mitgliederliste eingeklebt.
Ehrenmitglieder sind:

  • Kantor Schmidt,
  • Bürgermeister a.D. Jak. Becker,
  • Schaffner a.D. Georg Schade,
  • Gastwirt Heinrich Döttger,
  • Heinrich Schade,
  • Johannes Bode I,
  • Weichensteller 1. Klasse Georg Schade.
  • Dirigent ist Lehrer Blettner

1897
Eine Vereinsfahne wird angeschafft. Für die Aufbewahrung besorgt der Verein einen Schrank.

1895
Es wird übereinstimmend von unseren ältesten Mitgliedern berichtet, dass die erste Zusammenkunft zwecks Gründung eines Gesangvereins bereits im Jahr 1895 stattgefunden hat.